Vom 13. bis 15. März wurde das Kino „Lichtblick“ zum Epizentrum feministischer und dissidenter Erzählweisen mit der Feier der sechsten Ausgabe des Vierte Welle Film Festivals (VWFF). Im Rahmen der Gedenkveranstaltungen zum Internationalen Frauentag wurde dieses Treffen durch die Zusammenarbeit zwischen Karne Kunst, Sorora e.V. und Xochicuicatl e.V. ermöglicht.
Seit seiner Gründung in Berlin im Jahr 2019 hat sich das VWFF als mehr als nur ein Festival etabliert: Es ist ein politischer Rückzugsort und eine unverzichtbare Plattform für historisch verdrängte Stimmen. Unsere Mission ist klar: Das filmische Talent von FLINTA-Künstler*innen (Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans und agender Personen) und Queer-Künstler*innen aus der ganzen Welt sichtbar zu machen und die Leinwand in einen Raum des Widerstands und der Zärtlichkeit zu verwandeln.
Die diesjährige Auswahl gliederte sich in vier Kategorien, die die Kämpfe und Hoffnungen unserer Zeit widerspiegeln:
- Berlin Migrant: Geschichten von Regisseurinnen mit Migrationsgeschichte in Berlin aus feministischer Perspektive.
- Activisms: Geschichten über Aktivist*innen aus der ganzen Welt, die für sozialen Wandel kämpfen.
- Radical Care: Geschichten von Frauen, die angesichts von Ungerechtigkeit durch kollektiven Widerstand und radikale Zärtlichkeit neue Möglichkeiten eröffnen.
- Queer: FLINTA*- und Queer-Geschichten, die die Vielfalt feiern.
Durch die siebte Kunst baut das Festival Vierte Welle weiterhin an einer kollektiven Vorstellungskraft, in der Diversität nicht nur gezeigt, sondern zelebriert wird.
